Debatte "Geschlechtergerechtigkeit" im Bundestag

6. September 2020

Der Bundestag debattierte am Mi., den 17.06.2020 über den Antrag der Grünen "Geschlechtergerechtigkeit nach Corona" (TOP 8).  Bundestags TV übertrug live. 

HIER der link zur Debatte mit den Anträgen und den Reden.

Naehzu alle Rednerinnen aller Fraktionen präsentierten sich geschlechterpolitisch einseitig und in überhöht ideologischer Weise. Für sie existierte nur ein Geschlecht - das weibliche. Eltern bestanden für sie nahezu ausschließlich aus Müttern. 

Männer und Väter und ihre Bedürfnisse? Scheint es für viele Politikerinnen nicht zu geben....

Mit zwei Ausnahmen:

Dr. Silke Launert MdB (CDU/CSU) korrigierte deutlich den herrschenden mainstream mit den Worten "Gleichberechtigung ist nicht Gleichstellung".  HIER der link zur Rede (3:09 min).

Thomas Ehrhorn MdB (AfD) forderte Gleichberechtigung für Männer und Frauen auf der Ebene der Bundesbehörden und die Korrektur des BGlG. Darin wird Männern sowohl das aktive als auch das passive Wahlrecht verwehrt. Männer dürfen nicht wählen und sind nicht zur Wahl als Gleichstellungsvertreter zugelassen. Aus den Reihen der vorwiegend weiblichen anwesenden Abgeordneten waren Zwischenrufe zu hören wie: "Das ist auch richtig so". HIER der link zur Rede (4:54 min).

Die FDP präsentierte 2 Anträge:

  • Antrag "Eltern und Home Office": geschlechtsneutral formuliert, jedoch unter Ausklammerung der Lebenssituationen von Trennungseltern (50 % der Eltern) 
  • Antrag "Emanzipationsgipfel": In diesem Antrag existiert für die FDP nur ein Geschlecht - das weibliche. Geschlechtergerechtigkeit auch für Männer? Braucht es für die FDP nicht.

Es erscheint rätselhaft, wie die Mehrzahl der Parteien zur nächsten Bundestagswahl Wählerstimmen auch von Männern / getrennt erziehenden Vätern generieren will...

1920060 - Antrag FDP - Eltern und Home Office.pdf (438.0KB)
1920052 - Antrag FDP - Zukunftsgipfel Emanzipation.pdf (441.9KB)
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